Wie alles begann
2019 brach ich zu einer zweiwöchigen Reise durch Italien auf. Es sollte der perfekte Urlaub werden: Rom, Florenz, Venedig, Mailand. Jede Stadt zwei bis drei Tage. Ein straffer Zeitplan, um möglichst viel zu sehen.
Am Ende hatte ich Hunderte von Fotos, aber kaum Erinnerungen. Ich war mehr damit beschäftigt gewesen, von einem Ort zum nächsten zu kommen, als tatsächlich anzukommen.
Zurück in Deutschland beschloss ich, Reisen anders zu gestalten. Nicht weniger Orte besuchen, sondern anders besuchen. Mit Zeit. Mit Pausen. Mit Raum zum Nachdenken.
Ich sprach mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht hatten. Viele von ihnen waren nicht auf der Suche nach Extremerlebnissen oder Abenteuer. Sie wollten einfach nur eine Reise, bei der sie sich nicht gehetzt fühlten.